Der Bau

Was entsteht an der Wilhelmstraße 1?

In zentraler Innenstadtlage, auf dem Eckgrundstück Wilhelmstraße/Rheinstraße, wird ein Kulturbau errichtet – für Kunstinteressierte aus Wiesbaden, Deutschland und der ganzen Welt.

Visualisierung des Eingangsbereichs

Die Lage

Das neue Museum Reinhard Ernst reiht sich in eine Kulturachse ein, die mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und dem Kulturzentrum Schlachthof beginnt, sich über das RheinMain CongressCenter, das Museum Wiesbaden, den Nassauischen Kunstverein und das Literaturhaus, das Stadtmuseum am Markt, den Kunstverein Bellevue-Saal und die Caligari-Filmbühne erstreckt sowie bis zum Hessischen Staatstheater und dem Kurhaus reicht. Mitten in der Landeshauptstadt sind die unterschiedlichsten kulturellen Eindrücke und Erfahrungen nur wenige Schritte voneinander entfernt.


Die Architektur

Eine helle, freundliche Atmosphäre begrüßt die Besucher beim Eintritt ins Museum Reinhard Ernst. So wird der Eingangsbereich von einem vollverglasten, nach oben offenen Atrium dominiert – es spendet viel Tageslicht und erstreckt sich über die gesamte Höhe. Im Erdgeschoss beginnt der Bereich der Wechselausstellung in einem Raum, der zwei Stockwerke umfasst. Auf der Eingangsebene befinden sich außerdem ein Raum für Kinder bzw. junge Kunstinteressierte, der Museumsshop, ein Bistro und der Zugang zum Veranstaltungssaal. Im ersten und zweiten Stock wird die Dauerausstellung präsentiert. Hohe Decken und breite Wände bieten den (teils großformatigen) Kunstwerken ausreichend Raum. Dabei stellt sich die Architektur stets in den Dienst der Kunst und ihrer Betrachter.


Fumihiko Maki

Der Architekt

Für die Gestaltung des Museums hat Reinhard Ernst einen der international bedeutendsten Architekten gewinnen können: Fumihiko Maki. Mit ihm ist Ernst seit vielen Jahren befreundet. Der 1928 geborene Japaner hat für seine Arbeit schon viele Auszeichnungen erhalten, dazu zählt auch der Pritzker-Preis – die weltweit größte Anerkennung für Architekten. Fumihiko Maki hat schon zahlreiche Museen und mehrere Kulturbauten entworfen. Doch auch seine Wohn- und Bürogebäude haben Maßstäbe gesetzt – so z. B. das Spiral Building in Tokio oder das 4 World Trade Center auf dem Ground Zero in New York. Hier einige Beispiele:

Aga Khan Museum, Toronto © Shinkenchiku sha
Shenzhen Sea World Culture and Arts Center, China
Spiral Building, Tokyo © Toshiharu Kitajima
Sword Museum, Tokyo © Toshiharu Kitajima
Harmonic Drive, Japan © Toshiharu Kitajima

Für die Umsetzung der Entwürfe für das Museum Reinhard Ernst werden Maki und sein Team vom Frankfurter Architekturbüro schneider + schumacher unterstützt, das ebenfalls schon an zahlreichen Architekturprojekten mit internationalem Rang beteiligt war. Auch hierzu einige Beispiele:

Städel, Frankfurt © Norbert Miguletz
Info Box, Berlin © Jörg Hempel
Tianjin Teda Schule, Tianjin © arch-exist
Westhafen Tower, Frankfurt © Jörg Hempel